Mai 212013
 

Strompreise – Die Energiewende und ihre Folgen

Die Strompreise sind in den letzten Jahren kräftig gestiegen. So hat sich der Preis für Strom um 29 % seit dem Jahr 2007 verteuert. Auch wenn von einigen Politikern vehement abgestritten, ganz unschuldig an der Strompreisentwicklung ist die „Energiewende“ sicher nicht.

Artikelbild: Strompreise

Uwe Schlick / pixelio.de

Zwar machen die direkten Ausgaben für Strom (ohne Warmwasserzubereitung bzw. Heizung) weiterhin nur knapp 2-4% der Gesamtausgaben und rund 21 % der Gesamtenergiekosten eines durchschnittlichen Haushalts aus, dennoch sollte man sich um die Reduktion der Stromkosten bemühen. Wer nämlich den Stromverbrauch reduziert, schont den eigenen Geldbeutel und die Umwelt. In diesem Artikel geben wir einige Tipps zum Strom sparen und für günstigere Strompreise.

 

Energieeffizientes Bauen und richtiges Verhalten

Nicht nur nachhaltiges Bauen kann helfen Strom zu sparen. Mit der Beachtung einfacher Verhaltensmaßregeln und dem regelmäßigen Vergleich von Strompreisen der unterschiedlichen Anbieter lässt sich einiges an Ausgaben einsparen.


 

1. Energieeffiziente Geräte kaufen und den Stand-by-Betrieb im Blick behalten

Energieeffiziente Elektrogeräte sind in der Anschaffung oftmals nur unwesentlich teurer als andere Geräte. In vielen Fällen amortisiert sich der höhere Kaufpreis durch den geringeren Energieverbrauch schon nach wenigen Monaten. Elektrogeräte ziehen auch im Stand-by-Betrieb Strom. Dieses Problem kann sehr einfach durch ziehen des Netzsteckers oder eine an- und abschaltbare Steckerleiste beseitigt werden.

2. Energieeffizientes Kühlen

Gemäß den Informationen des Umweltbundesamts sind Kühl- und Gefriergeräte für rund 1/5 des Stromverbrauchs in einem Haushalt verantwortlich. Um Stromkosten zu sparen, empfiehlt es sich Kühl- und Gefriergeräte in ungeheizten Räumen zu stellen. Keinesfalls sollten sie neben Heizkörpern aufgestellt werden. Ach direkte Sonneneinstrahlung gilt es zu vermeiden. Ebenso sollte man es vermeiden, heiße oder warme Lebensmittel in den Kühlschrank oder das Gefrierfach bzw. Gefrierschrank zu legen.

3. Wäschewaschen und -trocknen

Die Waschmaschine sollt möglichst immer nur voll beladen betrieben werden. Der Wäschetrockner verbraucht in aller Regel relativ viel Strom. In vielen Fällen kann der Einsatz einer Wäscheleine eine kostengünstige Alternative darstellen.

4. Auch bei Computern auf den Stromverbrauch achten

Gerade sehr leistungsstarke Computer verbrauchen sehr viel Strom. Für viele Anwendungen preisgünstigere und leistungsschwächere Geräte vollkommen aus. So kann, gemäß den Angaben des Umweltbundesamts, ein Gaming-PC bis zu 767 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen, ein sparsamerer Multimedia-PC hingegen nur rund 88 Kilowattstunden. Eine stromsparende Alternative zum PC sind Notebooks. Auch mit einer Optimierung der Systemeinstellungen zum Energiesparmanagement lässt sich bei einem Computer Strom sparen.

5. Strompreise vergleichen

Stromkostenrechner im Internet bieten sich nicht nur dazu an, die eigenen Stromkosten zu bestimmen, sondern sind auch dazu geeignet, günstigere Preise zu finden. In der Regel werden hierbei, abhängig von dem eigenen Wohnort und dem bisherigen Stromverbrauch, passende Angebote von Anbietern aufgelistet. Oftmals lohnt sich der Wechsel zu einem neuen, günstigeren Anbieter.

 

Quellen:
http://www.umweltbundesamt.de/energie/stromspartipps/
http://de.wikipedia.org/wiki/Energiewende

Verfasst von: Christian

Hallo, ich bin Christian, Mitarbeiter bei Bungalow-Bauen.com und habe bisher 26 Artikel für diesen Blog geschrieben. Mehr Information über meine Tätigkeit finden Sie hier
 Veröffentlicht von am 21. Mai 2013

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