Finanzierung

 

Die Finanzierung Ihres Bauvorhabens

Der Bau oder Erwerb des Eigenheims ist für die meisten Menschen die größte Investition und die langfristigste finanzielle Verpflichtung in ihrem Leben. Die richtige Finanzierung kann den Traum vom eigenen Wohneigentum ermöglichen.

Immobilienfinanzierung

Bei einem Immobilienkauf bzw. dem Immobilienbau werden Summen bewegt, die in der Regel ein Vielfaches des Jahreseinkommens der Hausbauer bzw.  Hauskäufer ausmachen. Umso wichtiger ist es also, hier eine Lösung zu finden, die den individuellen Gegebenheiten am besten entspricht.

Bild: Mit der richtigen Finanzierung zum Eigenheim
© chocolat01 / PIXELIO

 

Folgende Finanzierungsarten einer Immobilie sind gebräuchlich:

Tipp! Sollten Ihnen Begriffe nicht geläufig sein – schlagen Sie hier nach: Finanzierungslexikon zur Baufinanzierung



Annuitätsdarlehen

Zum Zweck der privaten Immobilienfinanzierung wird am häufigsten auf das Finanzierungsinstrument des Annuitätendarlehens zurückgegriffen. Das Annuitätsdarlehen ist ein Darlehen mit konstanten Rückzahlungsbeträgen (Raten). Die einzelnen Annuitäten setzen sich aus einem Zinsteil und einem Tilgungsteil zusammen. Durch die Zahlung jeder Rate wird ein Teil der Restschuld getilgt, dadurch verringert sich der Zinsanteil der Annuität zugunsten des Tilgungsanteils. Die Tilgung sollte im ersten Jahr mindestens 1 Prozent der Kreditsumme betragen. Besser sind 2 oder 2,5%. Der Tilgungsanteil steigt dann mit der fortschreitenden Ratenzahl bis auf theoretisch 100 % der Kreditrestsumme im letzten Jahr an. Die Kreditschuld ist am Ende der Laufzeit vollständig getilgt.

Bausparvertrag

Auch der Bausparvertrag ist bei der Immobilienfinanzierung häufig anzutreffen. Meist sind die Summen die über diesen Weg finanziert werden aber wesentlich geringer als beim Annuitätendarlehen.  Die vertraglich vereinbarte Bausparsumme wird zu einem vertraglich festgelegten Prozentsatz angespart. Der bis zur abgeschlossenen Vertragssumme fehlende Teil wird bei Zuteilung des Bausparvertrags als Bauspardarlehen gewährt, so dass der Bausparer bei Zuteilung über die volle Bausparsumme verfügen kann. Hierfür muss das angesammelte Bausparguthaben in der Regel einen vertraglich festgelegten Prozentsatz von etwa 40 oder 50 % der Bausparsumme erreicht haben. Daneben müssen noch die festgelegte Mindestvertragsdauer, Mindestbewertungszahl und Mindestsparzeit für eine Zuteilung der Bausparsumme erreicht sein. Der Bausparer hat einen Rechtsanspruch auf  die Gewährung des Bauspardarlehens. In der sich der Zuteilung anschließenden Darlehensphase wird das Bauspardarlehen getilgt. Es gilt der bei Abschluss des Bausparvertrags festgelegte Zinssatz. Die Tilgung des Bauspardarlehens kann jederzeit ganz oder teilweise ohne die etwa bei einem Annuitätendarlehen üblichen Vorfälligkeitsentschädigungen erfolgen.

 

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